Hitze

Im Garten gibt es kein kühles Fleckchen mehr, alle leiden unter der extremen Hitze und Trockenheit, sind ausgedörrt und lechzen nach Regen, von dem es hierzulande viel zu wenig gibt.

Nur den Sukkulenten scheint es prächtig zu gehen.

Am Glauberg

In der Wetterau weht oft ein rauher Wind, so auch beim schon lang geplanten Besuch der Keltenwelt am Glauberg. Draussen pfeift’s um alle Ecken, drinnen ist es behaglich; die Ausstellung allerdings enttäuscht, hier schlagen wohl nur Archäologenherzen höher. Wir sind schnell ‚durch‘ und bewundern die Archiktur des Museums, das wie ein rostiger Riegel aus dem Hang ragt. Am schönsten ist die Aussicht.

 

Futterstelle – Winter

Es hat ein bisschen gedauert, bis alle mitgekriegt haben, dass es hier was zu futtern gibt. Aber dann war der Andrang gross; wer kann, kommt in die obere Etage, andere sind pragmatisch und laben sich an dem, was auf den Boden fällt – Mäuse, Spechte, Tauben, Eichelhäher, Amseln und Elstern wurden schon gesehen, und natürlich Meisen, Meisen, Meisen. Und Eichhörnchen!

 

Winterblumen

Der Sommer protzt mit bunten Farben und üppigen Formen, im Winter muss man schon genau hinschauen, um die Schönheit der Natur zu sehen … die Töne sind sanft, die Strukturen zart und detailreich, und Sonne, Wind und Frost ‚komponieren‘ mit am Bild des winterlichen Gartens.

Sommer

Die hochsommerliche Hitze der letzten Wochen hat dem Garten heftig zugesetzt, alle Pflanzen und Tiere haben grossen Stress erlitten, über den Rasen wollen wir gar nicht reden. Aber in den schattigeren Ecken gibt es doch noch Schönes zu entdecken – die Anemonen behaupten sich zwischen Hortensien und Rhododendren und haben die Hitze gut überstanden.

Der Herbst kommt

Auch wenn es scheint, dass der Sommer einfach nicht zu Ende geht, sind die herbstlichen Signale langsam unübersehbar. Noch ist es warm, die Rosen blühen und blühen, aber das Laub fängt an mit dem Feuerzauber … und die Gartenbewohner sind eifrig dabei, Vorräte für den Winter anzulegen.