Frühling

… liegt in der Luft. Die Sonne lockt Mensch und Tier aus dem Bau. Die Hummel ist eines der ersten Insekten, die nach der Winterruhe ins Freie schwärmt und die warmen Steine im Schotterbeet sind willkommene Gelegenheit, sich zwischendurch mal aufzuwärmen. Wir freuen uns über die kleinen Pelztiere.

Im Westerwald

… da pfeift der Wind so kalt … die heimischen Temperaturen sind uns nicht genug, wir wollen da hin, wo der Chill-Faktor Legende ist. Bei gefühlten zweistelligen Minusgraden und dem besagten kalten Wind wandern wir durch Wald und Flur. Doch zur Belohnung für die eisige Strapaze hat sich die Natur in eine schimmernde Schale geworfen – es glänzt, blinkt und glitzert ringsherum; Bäume, Sträuche, jeder Halm, jedes Blatt wirken wie mit Glas überzogen, der dicke Eispanzer funkelt märchenhaft im strahlenden Sonnenschein.

Winter Wonder Land

Der Schnee der vergangenen Tage hat den Taunus in ein traumhaftes Winterparadies verwandelt. Das blieb nicht unbemekrt, und so sind am Wochenende hunderte Schneehungrige aus Nah und Fern in Scharen herbeigeströmt, haben die weissen Hänge geflutet und Wald, Feld & Flur hemmungslos zugeparkt – bis diesem Treiben ein behördlicher Riegel in Form von Strassensperrungen vorgeschoben wurde. Die Schneelandschaft ist nun nicht mehr unberührt, aber wieder schön natürlich: fast menschenleer. Der tägliche Spaziergang fühlt sich an wie Urlaub.

Odenwald

Klassischer Sonntagsausflug in den Odenwald … Michelstadt, Erbach und Gross-Umstadt präsentieren sich im herbstlichen Licht. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher nach Dieburg und die alten Pfade rund um die Goetheschule wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten 🙂

Pfälzerwald

Dass der Sommer nun zu Ende geht, hat uns die Natur deutlich spüren lassen. Beim Wandern im Pfälzerwald zeigt sich der Herbst gleich mal von seiner garstigen Seite – statt goldenem Oktober gab es tosenden Sturm, wabernden Nebel und kühle Temperaturen, aber wir freuen uns, dass es nicht regnet.
Die anschliessenden Yoga-Stunden waren dafür umso gemütlicher und entspannend. Wieder mal schöne Tage, nette Abende und gute Gesellschaft!

Buntes Gemüse

Endlich etwas Regen – das Gemüse lechzt nach Wasser und gemässigten Temperaturen, wie alle anderen im Garten. Blattsalat haben wir schon einige Male geerntet, und die Tomaten werden auch langsam rot – wenn sie vorher nicht leider braun und schwarz werden. Die Paprika bleibt bei ihrem Grün, aber wann ist sie dann reif ? Für Gemüsegarten-Anfänger gibt es Fragen über Fragen …

Futterstelle – Sommer

Die Finken haben den Borretsch entdeckt. Die kleinen Blaublütler mit den stacheligen Blättern lieben die Hitze, und fette Samenkapseln locken die Vögel: der Tisch ist reich gedeckt, sodass wohl alle satt werden.

Hitze

Im Garten gibt es kein kühles Fleckchen mehr, alle leiden unter der extremen Hitze und Trockenheit, sind ausgedörrt und lechzen nach Regen, von dem es hierzulande viel zu wenig gibt.

Nur den Sukkulenten scheint es prächtig zu gehen.

Am Glauberg

In der Wetterau weht oft ein rauher Wind, so auch beim schon lang geplanten Besuch der Keltenwelt am Glauberg. Draussen pfeift’s um alle Ecken, drinnen ist es behaglich; die Ausstellung allerdings enttäuscht, hier schlagen wohl nur Archäologenherzen höher. Wir sind schnell ‚durch‘ und bewundern die Archiktur des Museums, das wie ein rostiger Riegel aus dem Hang ragt. Am schönsten ist die Aussicht.

 

Futterstelle – Winter

Es hat ein bisschen gedauert, bis alle mitgekriegt haben, dass es hier was zu futtern gibt. Aber dann war der Andrang gross; wer kann, kommt in die obere Etage, andere sind pragmatisch und laben sich an dem, was auf den Boden fällt – Mäuse, Spechte, Tauben, Eichelhäher, Amseln und Elstern wurden schon gesehen, und natürlich Meisen, Meisen, Meisen. Und Eichhörnchen!